Geschichten

 

Juist-Stiftung – Ratsmitglied Hans Kolde im Telefon-Interview: „Corona ist eine Warnung an die Menschheit“

Der Juister Pädagoge Hans Kolde ist seit der Gründung der Juist-Stiftung 2006 Mitglied im Rat der Bürgerstiftung. Er wurde vor zwei Jahren für sein fortwährendes Engagement als „Botschafter“ der Juist-Stiftung geehrt. Stiftungsratsmitglied Heinz Alenfelder aus Köln nahm den ausgefallenen Osterurlaub zum Anlass, ein Telefon-Interview zur aktuellen Lage mit diesem Zeitzeugen zu führen, der auf 95 Lebensjahre zurückblickt.
 
 
Zur Zeit werden die älteren Menschen ja pauschal als Risikogruppe betitelt. Du, Hans, ragst als Hochbetagter nochmal aus dieser Gruppe heraus. Wie geht es dir damit?
 
Nun ja, meine gesundheitliche Situation ist mittlerweile sehr angespannt und ich muss mit starken Schmerzen leben. Die Corona-Einschränkungen haben natürlich auch für mich Auswirkungen, denn ich will die sozialen Kontakte nicht abreißen lassen. Andererseits haben die Lockerungen auch ihre Haken und Ösen und man muss sehr vorsichtig sein. Ich versuche aber, die Situation so leger wie es geht zu nehmen.
 
Noch ist auf Juist keine Infektion bekannt geworden. Woran kann das liegen? Was ist auf Juist anders als sonstwo in Deutschland?
 
Ich schätze, dass auf der einen Seite die rigide Befolgung der Restriktionen, die Einschränkungen der Schifffahrt und des Flugverkehrs ihren Anteil hat. Auf der anderen Seite haben aber sicher auch die klimatischen Bedingungen, das gesunde Klima Juists einen positiven Einfluss. Immerhin kommen ja viele Menschen mit Atemwegserkrankungen zur Kur nach Juist – aber das ist nicht durch Studien belegt. Für die nahe Zukunft kommt es jetzt natürlich darauf an, wie man mit Lockerungen umgeht. Seitens der Insulaner läuft das aus meiner Sicht gut.
 
 

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Der Bund fürs Leben – besiegelt durch den Standesbeamten und verkündet an der Juister Hochzeits-Stele!

Als Projekt hat die Juist-Stiftung zusammen mit dem Heimatverein die Finanzierung der Hochzeits-Stele vor dem Standesamt im Alten Warmbad übernommen. Über den gesamten Prozess der Entstehung von der Idee bis zur fertigen Skulptur lassen wir nun gerne den Künstler selbst zu Wort kommen: Ted van Melick, Leiter des Kunstarbeitskreises des Heimatvereins und auch Mitglied im Rat der Juist-Stiftung:

 

„Mitte 2017 sagte Hans Kolde zu mir, Ingo Steinkrauß „hat da so eine Idee“, wir sollten uns mal zusammensetzen. Was soll ich sagen, die Idee war großartig, und ich war dabei. Das Projekt Hochzeitsstehle nahm Gestalt an. Im kleinen Kreis wurden dann später einige Skizzen ausgewertet und auch dem Heimatverein präsentiert. Sie waren angetan und gaben ihr Einverständnis.

Der endgültige Entwurf zeigte ein sich küssendes Pärchen (Männlein – Weiblein) neben einer großen Wellhornschnecke mit obendrauf zwei Eheringen.

 

 

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Zeitstifter bei der Juist-Stiftung: So geht´s

Nicht nur finanziell oder mit Ideen können Sie die Stiftung unterstützen, sondern auch mit Ihrer Zeit… schauen Sie sich doch mal dieses kurze Video an.


2017 im Rückblick – Juist-Stiftung ehrte Hans Kolde als „Botschafter“

Einer der Höhepunkte des Stiftungs-Jahres ist regelmäßig das Stifterforum. Bei dieser Gelegenheit legen Vorstand und Rat der Juister Bürgerstiftung gegenüber den Stifterinnen und Stiftern Rechenschaft über ihre Arbeit ab. Im Forum des Jahres 2017 nutzte der Stiftungs-Vorstand die Gelegenheit, einem Mitglied des Stiftungsrats eine besondere Ehrung zukommen zu lassen. Der Juister Pädagoge Hans Kolde erhielt eine Urkunde als „Botschafter der Juist-Stiftung“.

Hans Kolde ist seit über 60 Jahren auf Juist aktiv, zuerst als Mitbegründer und Leiter der Jugendbildungsstätte Theodor Wuppermann e.V., später als Museumsleiter des Küstenmuseums und als Leiter des Kunstarbeitskreises im Heimatverein Juist. Er hat auch die Juist-Stiftung von Anfang an begleitet und nicht zuletzt ihm ist es zu verdanken, dass der Strandlooper aktiv die Stiftung fördert. (mehr …)


Präsenz im Internet – Juist-Stiftung will neue Stifter werben

Im Rückblick auf die Öffentlichkeitsarbeit der letzten 10 Jahre erläutert Gründungsmitglied Dieter Brübach: „Schon in der Vorphase der Stiftungsgründung hat die Juister Bürgerstiftung intensiv die Öffentlichkeit über ihre Arbeit informiert. Bereits am 11. September 2005 stellten wir beim Erntedankfest das neue Logo vor und warben um Gründungskapital. Wenig später fand der erste Infoabend für die Juister Bevölkerung statt und am 27. Oktober 2005 war die Webseite der Juist-Stiftung online. Das jedenfalls kann man im gemeinnützigen Internet Archiv aus San Francisco finden.“ (mehr …)


IBSI goes Juist – Ein Puzzleteil geht auf Reisen

IBSI kommt von der Initiative Bürgerstiftungen in Berlin, die auch das Gütesiegel vergibt. Nun hat uns das kleine Puzzleteil im Juli 2015 besucht, da auch wir stolz auf unser Siegel sind. Hier der Bericht von IBSI auf Juist:

Endlich an der Nordsee, endlich Urlaub! Nach meiner langen Reise – oft verpackt und unterwegs – blies mir auf dem „Töwerland“ (Zauberland) Juist der Wind um die Ohren, die jetzt noch klingeln von den vielen Projekten und Aktionen, die die hiesige Bürgerstiftung in fast 10 Jahren auf der kleinen Ferieninsel „gezaubert“ hat. (mehr …)


Anlass-Stifter – Eine Wortschöpfung von Hans Kolde

Schon geraume Zeit vor seinem sechzigsten Geburtstag hatte sich Werner S. Gedanken gemacht, was er sich wohl wünschen sollte. Er freute sich auf das große Fest mit vielen Gästen, doch fiel ihm kein geeigneter Wunsch ein, denn seine regelmäßigen Urlaube auf Juist sicherten ihm Erholung und gesundheitliches Wohlergehen – mehr brauchte er einfach nicht. Dann drückte ihm jemand den Flyer der Juist-Stiftung in die Hände und er hatte die Idee: Sein runder Geburtstag sollte Anlass sein, in seiner Familie und dem Freundeskreis etwas Geld für die Juister Bürgerstiftung zu sammeln. (mehr …)


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