Jahr 2022

Wenn das Jahr abgeschlossen wurde, finden Sie hier alle Berichte als PDF.

 

Bemühungen um die Stiftungs-Webcam laufen!  

Die seit den Winterstürmen defekte Webcam der Juist-Stiftung auf dem Haus Margarete ist mittlerweile abmontiert. Wie bei der Installation musste dazu die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Juist eingesetzt werden. Dem vorangegangen waren aufwändige Überprüfungen des Routers und der Kabel.

Zurzeit ist noch unklar, wie groß der Schaden ist. Die Inaugenscheinnahme der sogenannten PTZ-Kamera (Pan Tilt Zoom; das steht für Schwenken, Neigen und Zoomen) zeigt schon, dass sich trotz des abgedichteten Gehäuses Sand ins Objektiv geschlichen hat. Sowohl die Überprüfung als auch eine Neubeschaffung dürfte aufgrund der aktuellen Lieferprobleme im IT-Bereich noch etwas dauern.

Da die Juist-Stiftungs-Aktiven und auch die zuständigen Angestellten der Inselgemeinde diese Arbeit ehrenamtlich in ihrer Freizeit erledigen, ist Geduld gefragt: Wir sind dran!

 


Ohne Mulden und sauber geharkt – Juist-Stiftung ehrt passionierten Boulespieler als Zeitstifter 

Kurz nach der Boule-Saisoneröffnung konnte die Juist-Stiftung jetzt endlich ihren „Zeitstifter des Jahres 2020“ ehren. Vorstandsvorsitzende Inka Extra und Ehrenvorsitzender Dieter Brübach trafen sich Ende April mit Dirk Fenner und seiner Ehefrau. Dem Geehrten wurde an den Bouleplätzen „An’t Diekskant“ eine Ehrenurkunde und ein kleines Präsent überreicht.

 

Inka Extra: „Bedauerlicherweise fand spät im letzten Jahr das Stifter-Forum nochmal als Videokonferenz statt. Somit konnten wir zwar den Zeitstifter benennen, aber nicht die Urkunde überreichen.“ Die Laudatio hatte Dieter Brübach beim Forum gehalten: „Dirk Fenner fühlt sich seit frühester Jugend mit der Insel Juist verbunden. Er hat seit seiner Kindheit den Kontakt zu seiner Lieblingsinsel aufrechterhalten. Heute ist Dirk Fenner 78 Jahre alt und bewohnt eine große Zeit des Jahres, zusammen mit seiner Familie, eine Eigentumswohnung im Ostdorf in der Wilhelmstraße auf Juist. (mehr …)


Schnelle Hilfe gefragt – Juist-Stiftung beteiligt sich an der Aktion für die Ukraine

Am Montag, 28. Februar, hatte Angelika Bracht die „Hilfsaktion für die Ukraine“ gestartet. Bis zum Freitag wurden ganz unterschiedliche Hilfsgüter wie beispielsweise Schlafsäcke, Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt. Die Reederei nahm schon während der Woche am Schalter Pakete entgegen, stellte Kofferwagen am Donnerstag zur Verfügung und transportierte am Freitag alles kostenfrei aufs Festland.

Franz Tiemann vom Vorstand der Juist-Stiftung: „Wie viele Bürgerstiftungen auf dem Festland haben auch wir überlegt, wie wir schnell und wirksam auf diese Katastrophe reagieren und den Menschen helfen können.“ Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge gibt es auf Juist nicht. Auch ein Spendenaufruf erschien dem Vorstand nicht zielführend. Tiemann: „Wir sehen die Bedürftigkeit der Flüchtenden und denken, dass durch die Medien die Spendenmöglichkeiten weitgehend bekannt sind. Was fehlt, ist schnelle Unterstützung mit Sachspenden.“

Da die Stiftungsaktiven erst kürzlich in einer gemeinsamen Aktion Fleece-Decken mit dem Stiftungslogo versehen hatten, um sie später an Bedürftige abzugeben, beschloss der Vorstand, drei Kartons mit insgesamt 36 Decken beizusteuern. Insgesamt kamen mehrere Gepäckwagen und eine Gepäckpalette zusammen, die die Reederei Norden-Frisia am Freitag kostenfrei zum Festland transportierte.