Juist-Stiftung überreicht Zeitstifter-Urkunde nach dem virtuellen Stifterforum – Auszeichnung geht an Klaus Petzka

Traditionell ehrt die Juist-Stiftung im Sommer bei der jährlichen Versammlung der Stifter und Stifterinnen, dem Stifterforum, eine Person für das vergangene Jahr, die besonders viel Zeit in die Stiftungsarbeit eingebracht hat. In diesem Corona-Jahr 2020 allerdings wurde das Forum auf den Spätherbst verschoben und fand komplett als virtuelle Konferenz statt.

Der Ehrenvorsitzende der Juist-Stiftung, Dieter Brübach, hielt in dieser Videokonferenz die Laudatio auf den Zeitstifter 2019: „Ich freue mich besonders, in diesen Krisenzeiten Klaus Petzka als Zeitstifter des Jahres 2019 ehren zu können. Er hat sich einen großen Wissensschatz in der digitalen Welt erarbeitet, damit auch die Stiftung seit 2006 unterstützt und stellt uns seit vielen Jahren den Server für die Webseite zur Verfügung“.

 

(mehr …)

15. Stifterforum der Juist-Stiftung fand als Videokonferenz statt

Auch die Juist-Stiftung musste in diesem Jahr von liebgewonnenen Gepflogenheiten Abstand nehmen. Angesichts der unklaren Corona-Situation im Frühsommer 2020 hatten Rat und Vorstand der Juister Bürgerstiftung beschlossen, die Versammlung der Stifter und Stifterinnen vom Juli in den Herbst zu verschieben. Als sich die Lage dann doch nicht entspannte, fand das Forum, das satzungsgemäß einmal jährlich stattfinden muss, schließlich Mitte November als Videokonferenz statt.
Die Stiftung ist erfreut, dass sie auf diesem ungewöhnlichen Weg nicht nur die Juister und Juisterinnen, sondern vor allem auch Stifter vom Festland informieren kann. Franz Tiemann vom Stiftungsvorstand betont: „Das ist sonst außerhalb der Saison kaum möglich. Diesmal sind sogar mehr Stifter und Stifterinnen dabei gewesen als in den vergangenen Jahren.“ Er ergänzt: „Durch Urlaubsabsagen hätten wir im Sommer sicher vor einem leeren Saal gesessen.“

(mehr …)

Vorstand zeigt Herausforderungen für Bürgerstiftungen auf

Die Mittelbayerische Zeitung gab André Ebbighausen, im Vorstand für Finanzen zuständig, die Möglichkeit, in der Rubrik „Außenansichten“ darzustellen, welche Schwierigkeiten Bürgerstiftungen allgemein und die Juist-Stiftung insbesondere in diesen Corona-Zeiten haben. Ende August 2020 erschien der Beitrag, der auch bei den Bürgerstiftungsdachverbänden Beachtung fand, auf der Webseite der Mittelbayerischen. Schauen Sie einfach mal hier rein.

Das Projekt „Mini-Mathematikum“ auf Juist ging zu Ende

Seit dem 17. Juli lief die Mitmachausstellung für Kinder täglich außer sonntags in der Turnhalle der Inselschule. Ulrich Geisler, Projektleiter und Geschäftsführer des Institutes für Erziehung und Bildung in Göttingen, zeigte sich sehr zufrieden, immerhin kamen rund 350 Gästekinder, um Mathematik zum Anfassen und Ausprobieren zu erleben. Hinzu kamen noch sämtliche Insulanerkinder aus der Kita und Grundschule, die teilweise mehrmals dort waren.

Das Mathematikum selbst ist in Gießen zuhause und ist das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt. Über 170 Exponate öffnen eine neue Tür zur Mathematik. Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung experimentieren: Sie legen Puzzles, bauen Brücken, zerbrechen sich den Kopf bei Knobelspielen, entdecken an sich selbst den Goldenen Schnitt, schauen einem Kugelwettrennen zu, stehen in einer Riesenseifenhaut und vieles mehr. (mehr …)

Ein Rückblick auf die Anfänge der Juist-Stiftung Ehrenvorsitzender Dieter Brübach erinnert sich

Dieter Brübach war erster Vorstandsvorsitzender bis 2015 und ist jetzt Ehrenvorsitzender der Juist-Stiftung. Die Fragen stellte Heinz Alenfelder, Mitglied im Rat der Juist-Stiftung.

Heinz: Moin Dieter. Mir sind da kürzlich Notizen zu den Anfängen der Juist-Stiftung in die Hände gefallen, die du vor einigen Jahren auf Nachfrage von Christiane Wittich gemacht hast. Ich lese mal den Anfang vor:

 „Also gut, wie fang ich denn an…?“ frage ich Christiane Wittich. Und die „Erzähl mal ein bisschen“ – Ich geh zurück ins Jahr 2004. Klaus Rosenbohm murrt über das bescheidene Hotel, eher ein Landgasthof mit Zimmern, aber für eine Nacht geht das schon. Es ist Herbst. Wir möchten eine Band kennenlernen, „Yellow-Moon“. Die kommen aus der Hamburger Gegend und haben ihren Auftritt an diesem Sonntagmorgen in einem kleinen Ort vor den Toren Hamburgs. Eine Gaststätte mit einem kleinen Saal ist der Veranstaltungsort. Es ist rappelvoll, gute Musik und gute Stimmung. Nach dem Konzert sprechen wir mit den Bandmusikern, werden uns einig und engagieren sie für unser „Töwerland Music-Festival“ zu Himmelfahrt im nächsten Jahr. Das wird ein Kracher. Das Music-Festival organisieren wir mit Erfolg seit 1999. Klaus ist 3 Jahre älter als ich, wir verstehen uns gut. Doch irgendetwas gärt unter der Oberfläche und ich beschließe nach dem Himmelfahrtsfest 2005, mich von Klaus zu trennen. Möchte mit einigen Juister Freunden selbst was auf die Beine stellen. Doch das geht schief. Ich stehe allein vor einem Scherbenhaufen. Klaus macht das Festival weiter, bei mir ist gähnende Leere. (mehr …)