Aufatmen bei der Juist-Stiftung: Die Webcam liefert wieder Live-Bilder  

Die Webcam auf dem Haus Margarete ist nach einer langen Odyssee jetzt wieder rund um die Uhr in Betrieb. Vorstandsmitglied Arne Janßen, der für die laufenden Geschäfte der Juister Bürgerstiftung mitverantwortlich ist: „Es ist kaum zu glauben, welche Hürden wir in den letzten Monaten nehmen mussten“ und führt nachfolgend noch einmal die Vorgeschichte der Webcam auf dem Haus Margarete auf:

„Im Jahr 2014 hat die Juist-Stiftung die Idee einer Webcam umgesetzt. Den Betrieb übernahm die Inselgemeinde, der die Kamera als Geschenk überlassen wurde. Leider ging im Herbst 2018 der Server-Betreiber in die Insolvenz. Doch auch nach Vertragsabschluss mit dem Nachfolger funktionierte die Webcam nicht. Letztendlich zeigte sich, dass die Kamera erneuert werden musste und so konnte im Sommer 2019 eine neue Webcam in Betrieb genommen werden.“

Die eigentliche Odyssee begann aber, als diese zweite Kamera mitten in der Corona-Pandemie nach den heftigen Winterstürmen erneut ausfiel. (mehr …)

Juist-Stiftung förderte den Sommer für Juister Kinder 

Im Juli 2022 hat die Juist-Stiftung gleich zwei Projekte für Juister Kinder gefördert. Zum einen war das das Projekt „Wenn aus Theater Tanz wird“ des Vereins Kinner un Lü, dessen Zweck nach der Satzung „die Förderung der Jugendhilfe auf Juist und die Förderung von Kunst und Kultur auf Juist“ ist. Diese Unterstützung war schon länger geplant, doch machte die Corona-Pandemie solchen Aktivitäten einen Strich durch die Rechnung.

„Umso erfreuter sind wir“, so Vorstandsvorsitzende Inka Extra, „dass wir dieses Kulturprojekt und im Juli gleich eine weitere Aktion für Juister Kinder unterstützen konnten“. An der Ferienbetreuung für Juister Kinder beteiligte sich die Juister Bürgerstiftung durch Finanzierung des Kutsch-Fahrdienstes vom Dorfgemeinschaftshaus in der Ortsmitte zur Jugendbildungsstätte Jubi am Flugplatz, wo die Ferienbetreuung der Kinder stattfand. Extra dankt auch der Spedition Huf, die zur Unterstützung der Ferienaktion einen reduzierten Sonderpreis berechnete.

Erneut volles Haus bei Sommerkonzert der Juist-Stiftung 

In Fortsetzung der Tradition der Sommerkonzerte der Juist-Stiftung trat Mitte August 2022 das Gitarrenduo Angenendt in der Katholischen Inselkirche auf. Martina und Tristan Angenendt debütierten 2015 als Gitarrenduo und sind seither gern gesehene Gäste bei internationalen Festivals und Konzertreihen. Auf Juist konnte die Bürgerstiftung das Paar nach der langen Coronapause nunmehr zum vierten Mal begrüßen.

 

Das zahlreich erschienene Publikum saß nicht nur im Kirchenraum sondern auch auf der Empore um den Stücken des aktuellen Programms gebannt zu folgen. Diesmal verband das Duo unter dem Titel „Serenata italiana – Unterhaltsames und Virtuoses für zwei Gitarren“ Opernmelodien mit virtuosen und romantischen Stücken zu einem besonderen Konzerterlebnis mit italienischem Flair.  (mehr …)

Einladung zum zweiten Konzert der Juist-Stiftung in 2022 

Es durfte geklatscht werden – Eindrucksvolles Konzert des Duo La Vigna in der Katholischen Inselkirche 

Bereits zum zweiten Mal konnte die Juist-Stiftung im Juli 2022 das Duo La Vigna in der Katholischen Inselkirche begrüßen. Das Duo besteht aus Theresia und Christian Stahl, die mit alten Instrumenten wie Flöten, Laute und Theorbe das Programm „Sweet Sounds – keltische Lieder und barocke Sonaten“ präsentierten.

Eingeführt in den eindrucksvollen Abend hatte Dieter Brübach, Ehrenvorsitzender der Juist-Stiftung, mit den Worten: „Zum Konzert können wir lesen: Die Darstellung stilisierter Leidenschaften und seelischer Erregungszustände, von Bewunderung, Liebe, Hass, Verlangen, Freude und Trauer ist ein zentrales Thema der geistlichen und weltlichen Musik des Barock.“ Die entsprechend hohen Erwartungen der Stiftung und der trotz hochsommerlicher Temperaturen zahlreich erschienenen Musik-Interessierten wurden voll erfüllt.

Zwischen Liedern und Sonaten von Barsanti, Purcell und Händel sowie Teilen aus der Suite Nr. 2 in D-Dur von Dieupart wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf die Reise in die Zeiten des Barock genommen. Die fundierten Erklärungen auch der nachgebauten Instrumente trafen auf offene Ohren. Lediglich die Frage, ob und wann geklatscht werden darf, konnte nicht abschließend geklärt werden, denn es ist unklar, wie damit im Barock verfahren wurde. (mehr …)