Heimat- und Brauchtumspflege

 

Zum Jahresabschluss: Stiftungsarbeit – Ein kleiner Blick hinter die Kulissen

Die Aktiven der Juist-Stiftung sind vor und während der Urlaubssaison voll im Einsatz: Die Goldfischteiche werden gepflegt, Konzerte werden durchgeführt, Sieger der Inselläufe geehrt, Projekte gefördert. Berichtet wird darüber nicht nur beim Stifterforum im Sommer. Weiterhin finden mindestens einmal im Monat Vorstandssitzungen und in jedem Quartal eine Sitzung des Stiftungsrats statt. Und wenn die Saison zum Ende gekommen ist, geht‘s in den Urlaub.

Doch im November 2019 haben zwei Vorstandsmitglieder ihren wohlverdienten Urlaub nochmal unterbrochen, um sich mit 70 Vertretern und Vertreterinnen von 32 anderen deutschen Bürgerstiftungen zu einer Fortbildung zu treffen. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hatte zum Regionalforum in Münster eingeladen. In einem ganztägigen Programm wurde zu aktuellen Themen referiert und am Rande gab es ausführliche Möglichkeiten des Austausches untereinander. 

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„Neue Töne“ beim lebendigen Adventskalender

19. Dezember 2019: Bereits zum zweiten Mal waren die Juister Bürger*innen aufgefordert sich an dem lebendigen Adventskalender auf der Insel Juist zu beteiligen. Michael Bockelmann und Britta Ostermann organisierten den lebendigen Adventskalender nach letztjährigem Erfolg erneut und auch die Juist-Stiftung beteiligte sich dabei mit dem 19. Türchen bei der „Tour de Advent“.

(Das Bild zeigt Georg Lang beim Vortrag)

Hierzu lud das Vorstandsmitglied der Juist-Stiftung Georg Lang, Gäste und Insulaner*innen zu einem Gläschen Port in das Weinkontor in der Mittelstraße auf Juist ein. Er präsentierte eine Lesung in ostfriesischem Plattdeutsch und bayrischer Mundart, aus dem kleinen Band „Erna, der Baum nadelt“. Nachdem genau diese Art letztes Jahr so starken Zuspruch erhielt, trug Georg Lang die Geschichte „Ein botanisches Drama am Heiligen Abend“ von den Autoren Gernhardt, Eilert und Knorr noch einmal vor und wieder gelang es ihm, diese so vorzutragen, dass die 15 Zuhörer*innen sichtlich begeistert waren und ihn mit entsprechendem Applaus würdigten.

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Mobilität für das Diakonie-Pflegeteam – Juist-Stiftung übergibt Pedelec

Die beiden Alten- und Krankenpfleger des Juister Pflegeteams der Diakonie sind viel „auf Achse“. Dabei radeln sie oft gegen den Wind! Alle, die auf Juist Urlaub machen, genießen den Wind oder nehmen ihn in Kauf. Aber im Fall der Sozialstation kosten alle Wege wertvolle (Pflege-)Zeit.

Deshalb freut sich die Vorstandsvorsitzende Inka Extra, dass sie in diesem Jahr – rechtzeitig zu Beginn der kälteren Jahreszeit – ein zweites Pedelec an den Altenpfleger Hermann Wölfel übergeben konnte. Bereits vor fünf Jahren, als ein Fahrrad abgängig war, hatte die Juist-Stiftung die Sozialstation gleichermaßen unterstützt. Diesmal wurde in Kooperation mit dem Fahrradverleih „Fliegender Holländer“ ein Gazelle-Pedelec beschafft.

Das Foto zeigt die Vorstandsvorsitzende Inka Extra und Hermann Wölfel, Mitarbeiter der Sozialstation


Juist-Stiftung im Herbst 2019 – Goldfischteich-Aktion mit kleiner Besetzung routiniert durchgeführt

In diesem Jahr war die schon traditionelle Aktion der Säuberung der Goldfischteiche durch die Juist-Stiftung vom Frühjahr auf den Herbst verschoben worden. Bei bestem, trockenen Herbstwetter hatten sich morgens die Juist-Stiftungs-Vorstandsmitglieder an der Schutzhütte am Otto-Leege-Tor eingefunden.

 

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Juist-Stiftung feiert den Tag der Stiftungen und liegt voll im Trend

Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Juist-Stiftung ihr Fest zum „Tag der Stiftungen“ auf dem Kurplatz feiern. Parallel zum musikalischen Nachmittag hatte das Juister DRK die Hüpfburg aufgebaut und einige Spielsachen aus dem Spielmobil bereitgestellt. Vor der Bühne präsentierten sich die „Just Drums“ mit sehr temporeicher Trommelmusik und das Blockflötenorchester mit Klassik, Pop und Seemannsliedern. Michael Bockelmann führte mit vielen Informationen zur Juist-Stiftung und den auftretenden Gruppen spaßig durch das von Ingo Steinkrauß aufgestellte Programm. Die beiden Zeitstifter engagieren sich seit Jahren für die Juister Bürgerstiftung.

Nach der Vorführung von drei abwechslungsreichen Tänzen durch die Trachtengruppe (Foto) spielte das Duo Inselwind selbst komponierte Insellieder. Darauf folgten die Linedance-Gruppe „Crows in line“, der Shantychor (Foto) und der Feuerwehrmusikzug. Den Abschluss des außergewöhnlichen, gelungenen Nachmittags gestaltete die Band „Juist4fun“ mit Popmusik. Die Juist-Stiftung konnte an diesem Nachmittag nicht nur über ihre Arbeit informieren, sondern auch drei Rundflüge über Juist verlosen, die die Jugendbildungsstätte Theodor Wuppermann spendiert hatte.

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Der Bund fürs Leben – besiegelt durch den Standesbeamten und verkündet an der Juister Hochzeits-Stele!

Als Projekt hat die Juist-Stiftung zusammen mit dem Heimatverein die Finanzierung der Hochzeits-Stele vor dem Standesamt im Alten Warmbad übernommen. Über den gesamten Prozess der Entstehung von der Idee bis zur fertigen Skulptur lassen wir nun gerne den Künstler selbst zu Wort kommen: Ted van Melick, Leiter des Kunstarbeitskreises des Heimatvereins und auch Mitglied im Rat der Juist-Stiftung:

 

„Mitte 2017 sagte Hans Kolde zu mir, Ingo Steinkrauß „hat da so eine Idee“, wir sollten uns mal zusammensetzen. Was soll ich sagen, die Idee war großartig, und ich war dabei. Das Projekt Hochzeitsstehle nahm Gestalt an. Im kleinen Kreis wurden dann später einige Skizzen ausgewertet und auch dem Heimatverein präsentiert. Sie waren angetan und gaben ihr Einverständnis.

Der endgültige Entwurf zeigte ein sich küssendes Pärchen (Männlein – Weiblein) neben einer großen Wellhornschnecke mit obendrauf zwei Eheringen.

 

 

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Gitarrenduo Martina Gruber & Tristan Angenendt wieder mal auf Juist

Anfang September 2019 traten Martina Gruber und Tristan Angenendt (Arriaga Guitar Duo) in der Konzertreihe der Juist-Stiftung zum dritten Mal in der Katholischen Kirche auf. Wie schon in den Vorjahren erläuterte das renommierte Gitarrenduo sein Programm, das die gesamte Geschichte der spanischen Gitarrenmusik repräsentierte, ausführlich.

Bezüglich der vorgetragenen Werke zitieren wir gerne aus einem Text unseres Zeitstifters 2018, Stefan Erdmann, den er auf JNN veröffentlicht hat:

„Tristan Angenendt … begann … erst einmal alleine mit der Suite von Gaspar Sanz (1640 – 1710). Sanz war der erste Spanier, der einen großen Schatz an Noten für Gitarrenmusik hinterließ. Seine Suite bestand aus sechs kurzen Sätzen, bereits hiermit erzeugte der Gitarrenspieler eine sehr warme und entspannte Atmosphäre im Raum, die dann bis zum Schluss anhielt. (mehr …)


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