Juist-Stiftung unterstützt Opfer der Flutkatastrophe

Als ostfriesische Insel im Naturpark Wattenmeer ist bei den Aktiven der Juist-Stiftung das Thema „Wasser“ allgegenwärtig. Sie zeigen großes Verständnis für die Situation der Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Inka Extra, Vorsitzende des Stiftungsvorstands: „Wir kennen hier auf Juist ja die Gewalt von Wassermassen: Jahr für Jahr müssen Schäden vor allem am Westende der Insel, an der Bill, repariert werden.“

Nun ist eine Bürgerstiftung gehalten, eingenommene Spenden streng im Sinne der Satzung zu verwenden. Die Landesregierung hat allerdings schnell verfügt, dass die Vereinfachungsregeln, die im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe beispielsweise in NRW erlassen wurden, bis Ende Oktober 2021 auch in Niedersachsen gelten. Deshalb beschloss der Vorstand im September einstimmig, die stattliche Summe von 2.000 Euro an die Aktion „Deutschland hilft“ zu überweisen.

Zwar bleibt die Erfüllung der satzungsgemäßen Stiftungszwecke auch mit den Katastrophenerlassen oberste Prämisse für die Stiftungsarbeit, doch ist es möglich, darüber hinaus zur Verfügung stehende, freie Mittel an eine steuerbegünstigte Körperschaft weiterzuleiten. Inka Extra: „Dank großzügiger Spenden auch in diesem zweiten Corona-Jahr konnten wir bisher alle Projektanträge bewilligen. Wir haben auch für den Rest des Jahres gut vorgesorgt und werden unseren Etatplan einhalten.“ Sie ist überzeugt, dass alle Stifterinnen und Stifter von Juist und vom Festland diese spezielle Opferhilfe gutheißen.